DLD 2009 München: Mein ganz persönliches Summary

Zum zweiten Mal hatte ich die Ehre, beim DLD in München Gast sein zu dürfen. Meine ganz persönliche Zusammenfassung:

  • Location und Organisation waren perfekt (HVB-Forum gegenüber vom Hotel Bayerischer Hof in der Innenstadt).
  • Die Reduzierung der Teilnehmer hat im Vorfeld bei den “Ausgeladenen” für Unmut gesorgt, das Gedränge für die Teilnehmer aber deutlich reduziert. Gute Entscheidung.
  • Die Teilnehmerliste war hochkarätig, sowohl national als auch international. Alle wichtigen VCs, Gründer, Medienunternehmen, Journalisten und Blogger waren vor Ort. Und man sollte immer bis zum Schluss bleiben, denn am Dienstag um 13.30 Uhr (es war die Abschiedssession) wurde plötzlich unangekündigt Mark Zuckerberg aus dem Hut gezaubert.
  • Schals in jeder Coleur, ob über dem Jacket oder lässig ins Hemd gesteckt, scheinen cool zu sein. A propos fashion: Mark Zuckerberg trägt unter einer alten schwarzen Jack Wolfskin-Jacke ein weißes Hemd mit Krawatte. Wer hätte das gedacht…
  • Die Krise war ein Diskussionsthema, aber nicht das alles entscheidende. Solide Geschäftsmodelle werden auch in Krisenzeiten überleben.
  • Wer ist Nokia? Ich war glaube ich der einzige Teilnehmer, der kein I-Phone oder Blackberry hatte.
  • “You earn lousy pennies on the web” dürfte einer der meist zitierten Sätze 2009 werden. Gesagt von Dr. Hubert Burda zu Michael Arrington, dem Gründer von TechCrunch.
  • Die e-commerce-Gewinne von Holidaycheck subventionieren klassische Markenauftritte wie Focus-Online. Sagt Dr. Hubert Burda. Und das dürfte übertragen auch in anderen Verlagen außerhalb des Hauses Burda so sein.
  • Facebook wächst in einem unglaublichen Tempo, 1 Millionen neue Mitglieder pro Woche weltweit.
  • Facebook hat 2 Millionen Mitglieder in Deutschland. Es wird eng für StudiVZ.
  • Die Bunte Night am Montagabend wurde ins “Haus der Kunst” verlegt, viel besser als letztes Jahr im Bayerischen Hof. Das fanden auch Thomas Gottschalk, Barbara Becker und Nina Ruge (Bussi, Bussi…). Wer auf der Party Red Bull Wodka stehen lassen und beim Bier bleiben konnte, fühlte sich am nächsten Morgen um halb neun übrigens gut aber auch relativ alleine auf dem DLD.
  • Gorden Wagener von Mercedes-Benz musste spüren, wie es ist, wenn man aus einem 7-Minuten-Einstiegsvortrag einen 22-Minuten-150-Chart-Wir-sind-super-Marathon macht. Das Publikum forderte seinen Abgang sehr deutlich. Peinlich.
  • Eine sehr gute inhaltliche Zusammenfassung von vier Livebloggern findet ihr auf der Website des DLD.

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Ein Trackback

  1. Von The Travel Technology Consultancy » DLD und Facebook am 28. Januar 2009 um 18:14

    [...] Sein Blogbeitrag hier. Facebook [...]

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