Bei der Entscheidung für die eigene Onlinemarketing Strategie ist es hilfreich, sich an Best Practice Beispielen zu orientieren. Eins davon ist für uns ImmobilienScout24. Seit 1998 in Berlin, seit 1999 online und bundesweit verfügbar besuchen die Plattform mit 1,5 Mio Immobilien heute monatlich 7 Mio unique Nutzer.
Wir haben Alexander Nemet, Onlinemarketing Experte der ersten Stunde und seit 2008 Leiter SEO & International Marketing bei ImmobilienScout24 für ein Interview gewinnen können.
Lieber Alex, ImmobilienScout24 ist seit 1999 DER Vorreiter in der erfolgreichen Onlinevermarktung von Immobilien. Du bist seit über 10 Jahren mit dabei und hast den Erfolg maßgeblich mitgestaltet.
Was ist das Erfolgsrezept von ImmobilienScout24?
Kannst Du verraten, wie der Onlinemarketingmix von IS24 aussieht?
Nicht in 3 Sätzen. Aber auch hier stehen Relevanz und Performance im Vordergrund, um unsere Traffic- und Brandziele zu erreichen. Wir legen uns die Latte selbst ständig höher, setzen stark auf SEA, intelligentes Targeting, SEO, unsere Kooperationen und Customer Journey. Es kommt eben nicht nur darauf an, allgemeine KPI’s, sondern die richtigen KPI’s zu verfolgen.
Wie wichtig ist Google für Euch und wie bewertet Ihr die aktuellen Entwicklungen (Stichwort Präsentation eigener Contents)?
Google ist schon viele Jahre unser wichtigster Partner zur Nachfragegenerierung, was bei aktuell 96% Reichweite in Deutschland nicht verwundern sollte. Wir investieren viel Zeit und Budget, um bei Google für unser Business die führende Position zu behaupten. Ich kenne wenige Beispiele bei denen so viele Inhouse Adwords Professionals herumlaufen wie bei ImmobilienScout24. Und im Bereich SEO sind wir unter anderem deshalb führend, weil wir seit Jahren auf Relevanz UND Qualität setzen und beides konsequent ausbauen.
Wie wichtig ist Social Media für den Erfolg von IS24 aktuell? Wie wird sich das entwickeln?
Das kommt stark auf den Betrachtungswinkel an. Sprechen wir von den klassischen Kennzahlen wie Umsatz, Traffic oder Leads dann spielt SM keine (relevante) Rolle. Man muss Social Media aber nach anderen Gesichtspunkten messen. Und es kommt auf die SM-Plattform an. Auf Facebook sind die User nicht in Kauflaune, außer man vertickt so etwas wie Spiele oder Musik. Die Telekom macht auf Twitter mit “Telekom hilft” einen, wie ich meine, super Job. Der Unterschied ist ganz einfach zu verstehen: Auf Facebook oder Twitter drücke ich den Leuten (Fans, Friends, Follower….) rein, was ich gut finde. In der Suchmaschine sagen mir die Leute was sie gut finden. Oder interessiert. Spannend könnte Google+ als Kombination von Nutzerprofil und Suchmaschine werden. In 1-2 Jahren.
Welche Entscheidungskriterien sind wichtig für die Ausrichtung einer optimalen Onlinestrategie?
Die Ziele und Conversions fest im Auge behalten und auf Qualität und Relevanz setzen. Und vor allem eigene Erfahrungen sammeln, eigene Kunden, Produkte und Nutzer kennen und verstehen.
Lieber Alex, ich danke Dir für das Interview.
Alexandra
TripsByTips ist Spezialist für touristischen Content, Points of Interest und Geo-Daten für die Reisebranche. Mehr als 2.000 Autoren aus über 100 Ländern erstellen hochwertige und unique redaktionelle Inhalte rund um touristische und regionale Themen für Onlineportale, Hotelketten und Destinationen. B2C betreibt TripsByTips den Online Reiseführer tripsbytips.de – ein touristisches Portal mit Tipps von Urlaubern für Urlauber. Eine weitere Dienstleistung ist die Verortung von Hotels in 1800 touristischen Regionen weltweit. Zu den Kunden gehören u.a. Expedia, Holidaycheck, Thomas Cook, ImmobilienScout24 und nh-hotels.
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